Stahlton Bauteile AG

Gründer: A. Brandestini, M.R. Roš, und M. Birkenmaier
Stahlton Bauteile AG

Firmengeschichte


Nach Kriegsende 1945 herrschte ein prekärer Mangel an Rohstoffen. Dem Baugewerbe fehlte es vor allem an Stahl und Zement.

Damals haben die drei Schweizer Ingenieure M.R. Roš, A. Brandestini und M. Birkenmaier aus der ungewöhnlichen Materialkombination Vorspannstahl, gebrannter Ton und Feinbeton ein rohmaterialsparendes Bauteil geschaffen:

Das Stahlton-Sturzbrett...

...ein tragendes Bauteil für Sturz- und Deckenkonstruktionen das nach wie vor auf praktisch jeder Baustelle in der Schweiz anzutreffen ist und weltweit nach dem schweizerischen Vorbild hergestellt wird. Die zur Herstellung dieses Produkts gegründete Stahlton AG hat im Sommer 1945 in Frick die Fabrikation aufgenommen. Bis heute ist die Stahlton AG (ab 2005 die Stahlton Bauteile AG) ein selbständiges, unabhängiges Familienunternehmen geblieben. Die Aktien sind gegenwärtig im Besitz von zwei Gründerfamilien. Seit 1995 ist Frau Cornelia Bodmer-Roš, die Tochter eines Firmengründers und ersten Verwaltungsratspräsidenten, Präsidentin des Verwaltungsrates.

Die Erfolgsgeschichte der Stahlton könnte anhand ihrer Angebotspalette aufgezeigt werden. Neue Produkte werden entwickelt, laufend weiterentwickelt und dem neusten Stand der Technik angepasst.

Es würde den Rahmen sprengen alle namhaften Produkte aufzuzählen, welche der Stahlton im Baugewerbe zu ihrem Ansehen verholfen haben. Wir wollen jedoch an die bedeutendsten Highlights erinnern, welche das Fundament der heutigen Stahlton Bauteile AG bilden:

 

1945

Stahlton Bauteile AG
Gründung der Stahlton AG mit Sitz in Zürich und Produktion in Frick AG.

1949

Stahlton Bauteile AG
Markteinführung der Stahlton Rollladenstürze.

1975

Stahlton Bauteile AG
Antizyklisches Verhalten der Stahlton in der Rezessionsphase durch Einstieg in die Glasfaserbetontechnologie.

1976

Markteinführung der Fensterbank Filenit aus Glasfaserbeton.

1982

Neue Generation von Hohlstürzen, mit welchen erstmals in der Schweiz die verschärften Bedingungen von SIA-Normen und kantonalen Wärmedämmverordnungen problemlos erfüllt werden können.

1983

Inbetriebnahme der ersten automatisierten Paletten-Umlaufanlage zur Herstellung der Sturzbretter Stahlton.

1987

Lösung des Wärmebrückenproblems im Mauerfuss mit dem tragenden und wärmedämmenden Thermur-Element.

1992

Einführung des Mauerfusselements Isomur in Deutschland.

1998

Aufnahme von Produktion und Vertrieb der extrudierten Fensterbänke Ecomur aus Glasfaserbeton.

2001

Übernahme der Produktelinien Piccolin Cemfor, Cemfor und Lawatherm von ZZ Wancor und Verlagerung der Produktion dieser Bauteile von Tuggen nach Frick.

2003

Entwicklung und Verkauf des Schürzenelements Eco-Tab aus Polystyrol und Faserverbundwerkstoff.

2005

Verselbständigung des Geschäftsbereichs Bauteile in die Stahlton Bauteile AG.

2006

 

• Weiterentwicklung des Extrusionsverfahrens von Glasfaserbeton zur Herstellung von Gurtsimselementen Ecomur mit hoher Masshaltigkeit.

Umbau der automatisierten Paletten-Umlaufanlage, so dass neben Sturzbrettern Stahlton auch Sichtbetonstürze rationell gefertigt werden können.

2007

  Ausbau des Produktionsprozesses von extrudiertem Glasfaserbeton zur Herstellung von Profilen Ecomur in einer Vielfalt von Geometrien.

2008

  Gründung der Stahlton Polska in Miekinia bei Wroclaw (Breslau)

2009

 

Entwicklung des Wandsystems Seismur für erdbebensicheres Bauen mit Mauerwerk.

2010

 

Entwicklung des Montagesystems Endo-Fix für dauerhafte und wärmebrückenfreie Befestigungen in der Aussendämmung nach Fertigstellung des Fassadenputzes.

Entwicklung der Montageelemente Eco-Fix für wärmebrückenfreie Befestigungen in der Aussendämmung.

2011

 

Entwicklung des Wandsystems Ambiophon für Raumakustik und Gestaltung mit Glasfaserbeton im Gebäudeinnern.

2012

 

Bezug des neuen Büro- und Verwaltungsgebäudes auf dem Werkareal in Frick (ab September).